• 1–4 Spieler
  • gegen Computer
  • online mit anderen
  • Bestenliste
  • Handy & Tablet
Brettspiel

Speeddrill

Das Bohrspiel für 1 bis 4 Spieler – zwei bis vier Konzerne bohren (zu zweit mit je zwei Farben) auf sechs Kontinenten nach Öl, Lithium, Diamanten, Erdwärme, Gas und Opalen. Wer am tiefsten bohrt, dem gehört das Loch: Fremde Bohrlöcher übernimmst du, wenn du dort mindestens so viele Meter hast wie der Besitzer. Nach jeder der vier Saisons gibt es Punkte für das tiefste Loch, die meisten Löcher je Feld und jedes eigene Loch. Die Bohrkarte gilt aus deiner Sitzrichtung – jeder sieht das Bohrfeld aus seiner eigenen Ecke. Zwei Spielarten (Klassisch und Rohstoffe), Computergegner in drei Stärken, Taler-Einsatz als Option.
Steuerung
Maus/Touch: Bohrkarte und Gestänge rechts wählen, dann ein grün leuchtendes Bohr
Handy & Tablet
spielbar – Bohrkarte und Gestänge antippen, dann ein grünes Feld; hochkant und quer
Gespielt
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Kostenlos und zählt für die Monats-Bestenliste. Als Gast sofort spielbar – nach der Anmeldung wird dein Ergebnis übernommen.

Anleitung

Letzte Änderungen

Anleitung & Regeln

So wird gespielt: Ziel, Ablauf und Wertung
In 60 Sekunden
  • Ziel: Bohre in vier Saisons tiefer als die anderen und sammle die meisten Punkte.
  • Dein Zug: Spiel eine Bohrkarte (sie bestimmt das Planquadrat), setze ein Gestänge darauf – in einem beliebigen der sechs Felder – und zieh nach. Ein fremdes Loch übernimmst du nur, wenn du danach mindestens so viele Meter hast wie der Besitzer.
  • Ende: Nach der vierten Saison. Punkte gibt es für das tiefste Bohrloch (3), die meisten Löcher je Feld (2) und jedes eigene Loch (1).
  • Tipp: Die Gestänge der anderen sind sichtbar: Wer noch 400 m hat, kann fast jedes Loch übernehmen.

Speeddrill – Spielregeln

Speeddrill ist ein Bohrspiel für 2 bis 4 Spieler (Menschen oder Computer) – jeder lenkt einen Bohrkonzern (Süd, West, Nord, Ost). Zu dritt gelten dieselben Regeln wie zu viert. Zu zweit spielt jeder mit zwei Farben: seiner eigenen und einer zweiten („Name II“), die möglichst gegenüber sitzt – meist also Süd und Nord gegen West und Ost. Sitzen die beiden Spieler selbst einander gegenüber, bekommt jeder einen freien Platz daneben. Am Zug ist abwechselnd: du, dein Gegner, deine Zweitfarbe, seine Zweitfarbe. Jede Farbe hat eigene Gestänge und Bohrkarten und wird für sich gewertet – am Ende zählt die Summe beider Farben. Wer am tiefsten bohrt, dem gehört das Loch.

Material

  • 6 Bohrfelder auf sechs Kontinenten: Texas (Öl), Atacama (Lithium), Kimberley (Diamanten), Island (Erdwärme), Sibirien (Gas), Outback (Opale). Jedes Feld hat 9 Planquadrate (3 × 3).
  • Je Konzern 24 Gestänge: 11 × 100 m, 6 × 200 m, 4 × 300 m, 3 × 400 m.
  • 45 Bohrkarten: jedes der 9 Planquadrate fünfmal. Jeder hat 4 Karten auf der Hand.

Ablauf

  • Gespielt werden 4 Saisons. Zu Beginn jeder Saison wählt jeder Konzern 6 Gestänge aus seinem Vorrat (in der letzten Saison automatisch der Rest). Dafür hast du 45 Sekunden (bei Bedenkzeit „ohne“ beliebig lange). Was die anderen gewählt haben, sieht man, sobald alle gewählt haben.
  • Saisonbilanz: Sie bleibt stehen, bis jeder Mensch am Tisch auf „Weiter“ geklickt hat. Ohne Uhr wartet sie beliebig lange; mit Uhr geht es nach einer kurzen Lesezeit plus der Bedenkzeit von selbst weiter.
  • Die erste Saison beginnt ein ausgeloster Konzern, jede weitere der nächste in der Zugreihenfolge nach dem vorigen Startkonzern.
  • Dann ist reihum jeder sechsmal dran: Bohrkarte spielen, ein Gestänge auf dieses Planquadrat setzen – in einem beliebigen der sechs Felder – und eine Karte nachziehen.
  • Die Sitzrichtung zählt: Die Bohrkarte gilt aus deiner Sicht, „unten“ ist deine Seite. Für den Konzern gegenüber ist dasselbe Planquadrat oben. Das Brett wird dir deshalb immer aus deiner Richtung gezeigt. Zu zweit liest auch deine Zweitfarbe ihre Bohrkarten aus deiner Richtung, nicht von ihrem Platz aus.

Bohrrecht

  • Ein Bohrloch gehört dem Konzern mit dem untersten Gestänge – sein Bohrturm steht oben auf dem Loch.
  • An einem eigenen Loch und auf einem freien Planquadrat darfst du immer bohren.
  • An einem fremden Loch darfst du nur weiterbohren, wenn du dort danach mindestens so viele Meter hast wie der Besitzer. Dann gehört es dir.
  • Kann ein Konzern mit keiner Karte irgendwo bohren, verfallen eine Karte und sein kürzestes Gestänge.

Wertung am Ende jeder Saison

WertungPunkte
Erdkern-Prämie: tiefstes Bohrloch auf allen sechs Feldern3
Förderlizenz: meiste Bohrlöcher in einem Feld (je Feld)2
Jedes eigene Bohrloch1

Bei Gleichstand gibt es für Erdkern-Prämie und Förderlizenz keine Punkte – bei der Erdkern-Prämie auch dann nicht, wenn die gleich tiefen Löcher demselben Konzern gehören (es zählt das Loch, nicht der Besitzer). Nach der vierten Saison gewinnt, wer die meisten Punkte hat (bei Gleichstand: das tiefste eigene Loch, dann mehr Löcher; ist auch das gleich, teilen sich die Spieler den Platz). Zu zweit zählt die Summe beider Farben.

Spielart „Rohstoffe“

Wie Klassisch, nur bringt ein Loch, das die Rohstoffschicht seines Feldes erreicht, statt 1 Punkt den Fundwert:

FeldSibirienIslandTexasAtacamaOutbackKimberley
Rohstoff ab300 m400 m500 m600 m700 m800 m
Fundwert223345

Zu Beginn jeder Saison wird ein Feld Kursfeld: Dort zählt der Fundwert in dieser Saison doppelt. Die gestrichelte gelbe Linie im Feld zeigt, wo die Rohstoffschicht beginnt.

Bedienung

  • Rechts eine Bohrkarte anklicken (Tasten 1–4) und ein Gestänge wählen (Tasten Q, W, E, T = 100 bis 400 m). In allen sechs Feldern leuchtet das Planquadrat: grün = hier darfst du bohren, grau = das Bohrrecht fehlt.
  • Ein grünes Feld anklicken – fertig. Beim Überfahren zeigt ein gestrichelter Balken, wie tief das Loch wird.
  • „Endet die Saison jetzt“ rechnet laufend vor, wer wie viele Punkte bekäme.
  • Rat (R): was der starke Computer jetzt tun würde (nur ohne andere Menschen am Tisch). Bilanz (B).
  • Maus kurz auf einem Feld oder einem Konzern: Info-Fenster (auf Touch lange drücken).
  • Großansicht: Ein Feld anklicken, solange keine Bohrkarte gewählt ist (oder die Lupe oben rechts im Feld): Das Feld wird groß, daneben stehen die Bohrtürme je Konzern mit der Förderlizenz, das tiefste Loch mit dem Abstand zum Erdkern und die gebohrten Meter, darunter alle Bohrlöcher. Auch hier kannst du Bohrkarte und Gestänge wählen und mit einem Klick ins Feld bohren. Mit ‹ › oder den Pfeiltasten blätterst du durch die Felder, ✕ oder Esc führt zurück.

Tipps

  • Die Gestänge der anderen sind sichtbar: Wer noch 400 m hat, kann fast jedes Loch übernehmen.
  • Ein knapper Vorsprung in einem Loch hält selten – ein deutlicher schon.
  • Spät in der Saison zählt jedes Loch sofort: Die letzten Züge entscheiden oft die Förderlizenzen.

Tisch und Bestenliste

Am Tisch sitzen 1 bis 4 Menschen, den Rest übernehmen Computer in drei Stärken. Bestenliste: deine Spielpunkte (bei „Rohstoffe“ × 0,6, weil dort mehr Punkte fallen) plus Platzbonus 30 / 15 / 5. Bei Bedenkzeit-Ablauf gibt es 10 Sekunden Nachfrist, dann bohrt der Computer; mit „ohne“ läuft keine Uhr. Wer eine Partie mit anderen Menschen verlässt, bekommt −10 Punkte.

  • Solo: dein Konzern gegen einen, zwei oder drei Computer-Konzerne (gegen einen bohrt jeder mit zwei Farben), sofort und ohne Einsatz – die Punkte zählen für die Bestenliste. Mit Turbo spielen die Computer schneller (nur solo).
  • Mit anderen spielen: Tisch für 2–4 Spieler eröffnen oder dich an einen offenen Tisch setzen. Bei „Computer“ übernimmt der Computer beim Start freie Plätze, bei „warten“ spielen nur die Menschen am Tisch (mindestens zwei). Verlässt jemand die Partie, übernimmt der Computer.
  • Einstellungen: Spielart Klassisch oder Rohstoffe, Tempo „Normal“ oder „Schnell“, Bedenkzeit je Zug 30 s, 60 s, 90 s, 2 Minuten (Standard) oder „ohne“ (keine Uhr).
  • Einsatz: 10, 25, 50 oder 100 Taler je Partie, nur Menschen zahlen; der Topf geht an den bestplatzierten Menschen. Sitzt nur ein Mensch am Tisch, bekommt er seinen Einsatz zurück; wer vorzeitig verlässt, verliert ihn. Gäste spielen ohne Einsatz.
  • Nochmal am selben Tisch: Allein gegen den Computer startet „Nochmal bohren“ auf der Endtafel sofort eine neue Partie mit denselben Einstellungen. Mit anderen Menschen bleibt der Tisch: Wer „Nochmal“ klickt, sitzt wieder auf seinem Platz, die Plätze der anderen bleiben bis zu zwei Minuten für sie frei. Sind alle wieder da, beginnt die nächste Partie von selbst.

Computergegner

  • leicht wählt seine Gestänge zufällig und bohrt oft irgendwo.
  • normal verteilt seine Gestänge gleichmäßig auf die Saisons, nimmt jeweils den Zug mit dem besten Stand und spart große Gestänge für Übernahmen.
  • stark hebt die 400er in der ersten Saison auf und spielt seine besten Züge gegen ausgedachte Antworten der anderen durch.

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