• 1–4 Spieler
  • gegen Computer
  • online mit anderen
  • Bestenliste
  • Handy & Tablet
Kartenspiel

Speedmurano

Das Sammel- und Kartenspiel in den Glashütten von Murano für 1 bis 4 Spieler – allein gegen bis zu drei Computer oder mit anderen: Venedig um 1600, auf der Glasbläserinsel in der Lagune führt jeder eine junge Glashütte. Nimm Glasschmelze in Kobalt, Rubin, Smaragd, Bernstein und Milchglas aus dem Vorrat, kaufe Werkstätten, Hütten und Paläste und nimm Aufträge an, für die du Golddukaten als Joker bekommst. Jede gekaufte Karte gibt dir für immer Rabatt in ihrer Farbe – so werden die teuren Paläste mit viel Prestige immer günstiger. Mit genug Rabatten kommt ein Gönner zu Besuch. Wer 15 Prestige erreicht, beendet die Runde. 90 Karten und 10 Gönner, Computer in drei Stärken, Taler-Einsatz als Option.
Steuerung
Maus/Touch: Glas im Vorrat antippen und nehmen, Karte antippen und kaufen oder a
Handy & Tablet
spielbar – Glas antippen und nehmen, Karte antippen und kaufen; hochkant und quer
Gespielt
0 ×
Noch nicht bewertet

Kostenlos und zählt für die Monats-Bestenliste. Als Gast sofort spielbar – nach der Anmeldung wird dein Ergebnis übernommen.

Anleitung

Letzte Änderungen

Anleitung & Regeln

So wird gespielt: Ziel, Ablauf und Wertung

Speedmurano – Spielregeln

In 60 Sekunden
  • Ziel: Prestige sammeln: Wer zuerst 15 hat, beendet die Runde.
  • Dein Zug: Du machst genau eine Aktion: drei verschiedene Glas nehmen, zwei gleiche Glas nehmen, eine Karte als Auftrag annehmen (das bringt einen Dukaten) oder eine Karte kaufen.
  • Ende: Hat jemand 15 Prestige, wird die Runde zu Ende gespielt. Es gewinnt das meiste Prestige. Allein in der Meisterprüfung zählt, in wie wenigen Zügen du 15 erreichst.
  • Tipp: Jede gekaufte Karte gibt dauerhaft Rabatt in ihrer Farbe – billige Werkstätten machen die Paläste später günstiger.

Venedig um 1600. Auf der Glasbläserinsel Murano führt jeder eine junge Glashütte. Ihr sammelt Glasschmelze, kauft Werkstätten, Hütten und Paläste und gewinnt die Gunst vornehmer Gönner. Wer zuerst 15 Prestige hat, beendet die Runde – am Ende gewinnt das meiste Prestige.

Das Material

GlasRunde Marker in fünf Farben: Kobalt, Rubin, Smaragd, Bernstein und Milchglas. Im Vorrat liegen zu zweit 4, zu dritt 5 und zu viert 7 je Farbe.
Dukaten5 Golddukaten. Ein Dukat ersetzt beim Bezahlen ein beliebiges Glas (Joker). Dukaten bekommst du nur, wenn du einen Auftrag annimmst.
Karten90 Karten in drei Stufen: 40 Werkstätten (Stufe I), 30 Hütten (Stufe II), 20 Paläste (Stufe III). Von jeder Stufe liegen 4 Karten offen, daneben der verdeckte Stapel. Jede Karte zeigt oben links ihr Prestige (leer = 0), oben rechts ihre Rabatt-Farbe und unten links ihre Kosten.
Gönner10 Gönner, von denen einer mehr ausliegt, als Spieler am Tisch sitzen. Jeder bringt 3 Prestige und verlangt Rabatte: entweder 4 + 4 in zwei Farben oder 3 + 3 + 3 in drei Farben.

Dein Zug

In deinem Zug machst du genau eine dieser Aktionen:

  • Drei verschiedene Glas nehmen: Tippe im Vorrat drei verschiedene Farben an und dann auf „Nehmen“. Liegen nur noch zwei oder eine Farbe aus, nimmst du entsprechend weniger.
  • Zwei gleiche Glas nehmen: Tippe dieselbe Farbe zweimal an. Das geht nur, wenn von dieser Farbe noch mindestens 4 im Vorrat liegen.
  • Auftrag annehmen: Tippe eine offene Karte an und wähle „Auftrag annehmen“ – oder tippe einen Stapel an und wähle „Verdeckt annehmen“. Die Karte legst du zu deinen Aufträgen und bekommst einen Dukaten (solange einer da ist). Vom Stapel nimmst du die oberste Karte verdeckt – nur du siehst sie. Du darfst höchstens 3 Aufträge gleichzeitig haben. Eine offene Lücke im Markt wird sofort vom Stapel aufgefüllt.
  • Karte kaufen: Tippe eine offene Karte oder einen deiner Aufträge an. Das Spiel zeigt dir die Kaufrechnung; mit „Kaufen“ legst du die Karte in deine Hütte.

Kannst du gar nichts tun (kein Glas im Vorrat, kein Auftrag frei, nichts bezahlbar), passt du.

Rabatt und Kaufrechnung

Jede gekaufte Karte gibt dir für den Rest der Partie 1 Rabatt in ihrer Farbe. Beim Kaufen zieht das Spiel zuerst deine Rabatte von den Kosten ab, dann bezahlst du den Rest mit deinem Glas, und was dann noch fehlt, mit Dukaten. Ein Beispiel:

Karte kostet3 Kobalt, 2 Rubin
Deine Rabatte1 Kobalt (eine gekaufte Kobalt-Karte)
Bleibt2 Kobalt, 2 Rubin
Du hast2 Kobalt, 1 Rubin, 1 Dukat → du zahlst 2 Kobalt, 1 Rubin und 1 Dukat

Bezahltes Glas geht zurück in den Vorrat. Karten, die du jetzt kaufen kannst, tragen im Markt einen grünen Haken.

Wunschkarte merken

Willst du über mehrere Züge auf eine bestimmte Karte hinarbeiten, tippe sie an und wähle in der Kaufrechnung „Merken“. Die Karte bekommt einen Stern, im Vorrat leuchten die Farben, die dir dafür noch fehlen (mit der Anzahl), und über deiner Hütte steht zum Beispiel „Ziel: Spiegelsaal · noch 2 Züge · fehlt 2 Rubin, 1 Kobalt“. Kann ein Mitspieler die Karte sofort kaufen, steht dort eine Warnung; nimmt sie dir jemand weg, hörst und liest du es. Mit dem kleinen Kreuz neben dem Ziel oder „Nicht mehr merken“ vergisst du die Karte wieder. Die Zahl der Züge ist eine Schätzung: drei Glas je Zug, Dukaten zählen mit.

Höchstens 10 Marker

Am Ende deines Zuges darfst du höchstens 10 Marker (Glas und Dukaten zusammen) haben. Hast du mehr, tippst du in deiner Hütte die Marker an, die zurück in den Vorrat gehen, und bestätigst mit „Zurücklegen“.

Gönner

Erfüllen deine Rabatte am Ende deines Zuges die Bedingung eines Gönners, kommt er zu Besuch: Du empfängst ihn mit einem Tippen und bekommst 3 Prestige. Pro Zug kommt höchstens ein Gönner – passen mehrere, wählst du einen, die anderen können später kommen. Gönner kosten nichts, sie zählen nur deine Rabatte.

Ende und Wertung

Kann ein Mitspieler mit seinem nächsten Zug eine Karte kaufen, die ihn (mit einem Gönner, der dann käme) auf 15 Prestige bringt, zeigt das Spiel das von sich aus: Die Karte im Markt ist rot umrandet („kann 15“), und am Platz des Mitspielers steht „kann … erreichen“. Nimmst du die Karte als Auftrag, ist sie aus dem Weg. Den Grund zeigt die Karten-Info.

Hat jemand am Ende seines Zuges 15 Prestige oder mehr, wird die laufende Runde zu Ende gespielt, sodass alle gleich viele Züge hatten. Dann gewinnt, wer das meiste Prestige hat (Karten + Gönner). Bei Gleichstand gewinnt, wer weniger Karten gekauft hat; ist auch das gleich, teilen sie sich den Platz.

Für die Bestenliste bekommst du 10 Punkte je Prestige und einen Platzbonus (50 / 25 / 10).

Karten-Info

Fährst du mit der Maus über eine Karte, einen Stapel, einen Gönner oder ein Glas, erscheint ein Info-Fenster mit Bild: Stufe, Prestige, Rabatt-Farbe und Kosten, was die Karte bewirkt und was sie gerade für dich bedeutet – ob du sie dir leisten kannst und wie viel Glas oder Dukaten fehlen, wie weit sie dich an einen Gönner heranbringt und ob ein Mitspieler sie sofort kaufen könnte. Bei Gönnern siehst du, welche Rabatte dir noch fehlen. Auf dem Handy oder Tablet hältst du das Teil dafür kurz gedrückt.

Tipps

  • Werkstätten sind billig und bringen kaum Prestige – aber jeder Rabatt macht die teuren Paläste später günstiger.
  • Behalte die Gönner im Blick: Sie zeigen, welche Farben sich lohnen.
  • Ein Auftrag sichert dir eine Karte, die ein anderer gerade kaufen möchte – und bringt einen Dukaten.
  • Schau auf die Mitspieler: Ihre Rabatte und ihr Glas siehst du rechts (auf dem Handy hochkant oben). Wer kurz vor 15 steht, braucht vielleicht genau die eine Karte.

Spielen

Solo gegen Computer: Du spielst sofort gegen 1 bis 3 Computer-Glasmeister, ohne Zugzeit und ohne Einsatz. Leicht kauft, was gerade Prestige bringt. Normal wählt Zielkarten und einen Gönner und sammelt gezielt dafür. Stark rechnet jeden Zug in vielen Probespielen einige Runden voraus. In der letzten Runde zählt für „normal“ nur noch, was der eigene Zug an Prestige bringt – bringt kein Kauf etwas, kauft er keine Karte ohne Punkte mehr (Gleichstand: weniger Karten liegt vorn), sondern nimmt einem Mitspieler, der noch zieht, die beste Karte weg. „Stark“ rechnet die letzte Runde in seinen Probespielen bis zum Ende durch.

Stufenleiter: Gewinne gegen „leicht“, dann gegen „normal“, dann gegen „stark“. Im Startbereich unter „Computer“ und unter „Meine Partien“ siehst du deine Siege je Stärke (Bronze, Silber, Gold), deinen schnellsten Sieg in Runden, die meisten Paläste in einer Partie und deine Siegesserie gegen „stark“.

Allein – die Meisterprüfung: Ohne Gegner erreichst du 15 Prestige in möglichst wenigen Zügen – mit denselben Regeln (4 Glas je Farbe, 5 Dukaten, 3 Gönner, höchstens 10 Marker und 3 Aufträge). Nach 60 Zügen ohne 15 Prestige ist die Prüfung nicht bestanden. Wertung: (100 − Züge) × 100 + Prestige, weniger Züge zählen also mehr. Bis 18 Züge bist du Großmeister, bis 21 Meister, bis 25 Geselle (der Computer „normal“ braucht im Mittel 23). Rekordjagd: zufällige Stapel, Liste aller Zeiten. Tagesmarkt: Alle bekommen heute dieselben Stapel und Gönner; es zählt nur der erste Versuch des Tages. Die Prüfung läuft ohne Uhr und bleibt gespeichert, wenn du zwischendurch gehst. Der Server rechnet jeden Zug nach; die Listen sind getrennt von der Bestenliste des Spielcenters.

Mit anderen spielen: Eröffne eine Werkstatt für 2 bis 4 Spieler oder setz dich zu einer offenen. Der Gastgeber stellt Bedenkzeit (30 s bis 2 min oder ohne Uhr), Tempo, Computerstärke, freie Plätze und Einsatz ein. Ist die Zeit um, gibt es 10 Sekunden Nachfrist, dann entscheidet der Computer für dich. Muss danach im selben Zug noch Glas zurückgelegt oder ein Gönner empfangen werden, gibt es dafür nur noch die 10 Sekunden Nachfrist – die Uhr ist ja schon abgelaufen.

Töne: Eigene Töne gibt es auch, wenn jemand passen muss, wenn die Zeit um ist und der Computer übernimmt, wenn dir ein Mitspieler eine Karte wegschnappt, die du gerade hättest kaufen können (oder deine gemerkte Wunschkarte), und wenn die Dukaten ausgehen.

Handy hochkant: Ist genug Platz, liegt der Markt über die ganze Breite und der Glasvorrat als Leiste darunter – so sind die Kosten auf den Karten gut lesbar. Bei wenig Höhe (etwa Tablet hochkant) öffnest du Spielverlauf und Chat über den Sprechblasen-Knopf oben; eine Zahl daran zeigt neue Chat-Nachrichten.

Ansicht: Über das Zahnrad schaltest du zwischen Ofenglut (dunkel) und Lagunenmorgen (hell) um und stellst die Werkstattgeräusche an oder aus.

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